Die relativ kleinen Nischen dieses Mehrfamilienhauses ließen im Vorfeld nur wenig Spielraum für den Balkonanbau zu. Durch die Planung von weit über die Nischen hinausragenden Balkongrundflächen wurde dennoch ein Balkonsystem geschaffen, das viel Nutzfläche für die Einwohner und gestalterische Möglichkeiten bietet.
Die Balkone werden von Auflagekonsolen an der Wand und seitlich vor der Nische stehenden Stützen aus Edelstahl getragen. In den obersten Etagen schließen die Stützen in Höhe des Handlaufs ab.
Kurze, zwischen Hauswand und Stützen angebrachte, Elemente verlängern die Nischen optisch in der Tiefe und geben den Mietern einen zusätzlichen Sichtschutz.
Die Füllung der Brüstung besteht aus Trespa in Milchglasoptik und transparentem VS-Klarglas. Diese Materialkombination sorgt bei entsprechender Sonneneinstrahlung für ansprechende Lichteffekte. Vorgesetzte Zierkreuze an der Front verleihen dem Balkonsystem einen weiteren "Hingucker".
Über eine Balkontreppe mit Stufen aus Riffelblech bieten die Wohnungen im Erdgeschoß Zutritt zum Außenbereich. Verschließbare Türen in Beibehaltung der Brüstungsausführung geben den Mietern die notwendige Privatsphäre.
Der Wasserablauf der Balkone wurde in die Stützen integriert. Alle Balkoneinheiten erhielten Blumenkästen. Die Böden wurden mit hochwertigen Werksteinplatten ausgelegt. Ein unterhalb der Balkone angelegtes Kiesbett rundet das Gesamtbild ab.